CLARIAH-DE: Ein gemeinsames Angebot von CLARIN-D und DARIAH-DE

Über uns

CLARIAH-DE ist ein Projekt zum Zusammenschluss der beiden Forschungsinfrastrukturverbünde CLARIN-D und DARIAH-DE. Im Rahmen des Projekts sollen über zwei Jahre hinweg (2019–2021) die beiden etablierten Forschungsinfrastrukturen zusammengeführt werden. Auf diese Weise soll Forscherinnen und Forschern aus den Geistes- und Kulturwissenschaften die wissenschaftliche Arbeit mit komplexen digitalen Werkzeugen und speziellen Datenbeständen wesentlich erleichtert werden.

Ein wichtiges Forum zum Austausch über die eigene Arbeit und die Vertiefung der Zusammenarbeit auch über das Projekt hinaus, ist die Vollversammlung. Die Vollversammlung bringt einmal im Jahr Mitarbeitende in CLARIAH-DE mit CLARIN-D und DARIAH-DE zusammen und findet 2019 am 14./15. November in Tübingen statt (organisatorische Hinweise).

CLARIN-D und DARIAH-DE verbindet ein gemeinsames Interesse an der digitalen Erforschung textlicher und sprachlicher Quellen aus Sicht der Geistes- und Kulturwissenschaften. Dabei haben sich die beiden Verbünde über jeweils gut ein Jahrzehnt auf bestimmte Forschungsbereiche spezialisiert. Das Ziel von CLARIN-D ist der Aufbau eines mit ausgewählten Fachdisziplinen eng verbundenen Zentrenverbunds als Rückgrat einer Forschungsinfrastruktur insbesondere für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Disziplinen decken ein breites Spektrum der Geisteswissenschaften ab, für die Sprachressourcen eine zentrale Rolle in der Forschung spielen. DARIAH-DE unterstützt die mit digitalen Methoden und Verfahren arbeitende Forschung in den Geistes- und Kulturwissenschaften mit einer breit angelegten Forschungsinfrastruktur, die sich aus den vier Säulen Lehre, Forschung, Forschungsdaten und technische Komponenten zusammensetzt.

Die Zusammenführung der Infrastrukturen beider Verbünde zu CLARIAH-DE ist eine wichtige Wegmarke hin zu einem gemeinsamen Raum zur kooperativen digital gestützten Forschung in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften in Deutschland und Europa. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und möchte einen Beitrag zur Weiterentwicklung der nationalen Forschungsinfrastrukturen leisten.